Gelungenes Weihnachtskonzert mit großartigem Spendenerlös für Tagesaufenthalt am Georgswall
Bereits das dritte Jahr in Folge veranstaltete der Fachbereich Musik ein Weihnachtskonzert in der Lambertikirche. Der Schwerpunkt lag auch in diesem Jahr auf Vorträgen beider Chöre und der Bläserklassen aus dem sechsten und siebten Jahrgang. Zusätzlich stellte sich die bisherige Bläser-AG unter ihrem neuen Namen „Ulricianum Wind Band“ vor. Der Konzertabend fand am 17. Dezember statt und die knapp 200 Mitwirkenden füllten mit ihren Angehörigen sowie weiteren vielen Konzertbesuchern den großen Kirchenraum nahezu vollständig aus. Gut traf es sich, dass gerade am Morgen des Konzerttages der riesige Weihnachtsbaum in der Kirche aufgestellt worden war, so dass auch optisch weihnachtliches Flair die Kirche erfüllte.

Die vier mitwirkenden Bläserklassen präsentierten sich natürlich in ihrem jeweiligen Bläserklassen-Outfit, welches durch weihnachtliche Accessoires wie Mützen, Rentiergeweihe oder kleine LED-Ketten erweitert worden war. Auch Sebastian Berger trat als Leiter der 7A mit wehendem roten Mantel und Santa Claus-Mütze vor seine Bläserklasse, die mit „Last Christmas“ einen klaren Publikumserfolg landen konnte. Frau Brandenburg leitete sowohl ihre 7bw mit „Tochter Zion“ und „Let it snow“ als auch in Vertretung für Frau Dr. Frenken die 6bW, welche den Abend mit einem „Holiday Medley“ eröffnen konnte.
Mit zwei eher ungewöhnlichen Stücken präsentierte sich die 6A, deren beide Stücke in einem Arrangement ihres Leiters Dominik Fakler erklangen: Bei Mozarts „Vogelfänger“ sang die Klasse sogar, während der süddeutsche „Andachtsjodler“ als Variationenfolge erklang und ohrwurmhafte Qualitäten bewies.

Zwischen den Bläservorträgen befand sich in der Konzertmitte die Darbietung beider Schulchöre, geleitet vom musikalischen Hausherren der Lambertikirche, Kantor Maxim Polijakowski. Dieser verzauberte das Publikum mit kongenialem Spiel auf dem Keyboard bei gleichzeitiger souveräner Leitung des auswendig singenden Chores. Nenas „Wunder geschehen“ machte hier den deutschsprachigen Anfang, bevor „That’s Christmas to me“ mit besinnlichen Momenten erklang. Mitreißend dann aber eine Pop/Gospel-Adaption von „Hark! The herald angels sing“, die das Publikum restlos begeisterte und für wahre Ovationen sorgte.
Den Abschluss des Konzertes bildeten drei Stücke der „Ulricianum Wind Band“ die das erste Mal unter diesem Namen auftrat und mit „Carol of the Bells“ aber auch der „Farandole“ von Bizet erlesene Klangkultur und präzises Spiel unter Leitung von Dominik Fakler darbot. Vor dem abschließend von allen Anwesenden zu singenden „O du fröhliche“ appellierte Fachobmann Christoph Otto Beyer an die Spendenbereitschaft des Publikums, diesmal für den Tagesaufenthalt für Obdachlose am Georgswall.

Die Botschaft verfehlte ihre Wirkung nicht und so konnte Beyer in den ersten Tagen des Neuen Jahres schließlich fast 1000 € an Spenden an den Leiter des Tagesaufenthaltes übergeben. Finanziert unterstützt werden soll damit die Anstellung eines Koches im Tagesaufenthalt.
