Ulricianum mit 6 Projekten vertreten, Anouk darf zum Landeswettbewerb

Am 12. und 13. Februar 2026 fand in Emden der Regionalwettbewerb Jugend forscht statt. In den Bereichen Arbeitswelt, Mathematik und Biologie reichten Ulricianer*innen Projekte ein, stellten sie der Jury vor und sahnten zum Teil tolle Preise ab!
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erarbeiteten ihre Projekte zum Teil in der Jugend-forscht-AG oder im Mathematikunterricht von Frau Eilers oder im Seminarfach, zu einem großen Teil steckten sie aber viel Arbeit zu Hause in ihre Forschung, ihre schriftliche Arbeit und die Präsentation beim Wettbewerb. Diese sorgfältige Vorbereitung zahlte sich an den Wettbewerbstagen aus. Alle Schülerinnen und Schüler, egal ab aus Jahrgang 5 oder 13, standen selbstbewusst und sicher hinter ihren Ständen, präsentierten ihre Projekte am Donnerstag vor einer Jury, erklärten, beantworteten Fragen, diskutierten. Besonders konnten sich die teilnehmenden Ulricianer*innen dabei über die moralische Unterstützung durch ihre Klassenkamerad*innen freuen, die sie an ihren Ständen besuchten. Denn sowohl die Klassen 5A und 6D (die gemeinsame Fahrt wurde vom VEU gefördert) als auch die Jungforschenden der Jugend-forscht-AG besuchte die öffentliche Ausstellung und sammelte an diesem Tag viele spannende neue Erkenntnisse.

Der erste Wettbewerbstag endete spät mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel Faldernport. Am Freitag begann der Tag um 9:00 wieder in Emden, etwas erschöpft berichteten die Teilnehmenden hier noch einmal vor Besuchenden, bevor alle etwas aufgeregt am späten Vormittag zur Siegerehrung in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek aufbrachen, wo der Wettbewerb mit der feierlichen Übergabe der Urkunden und der Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger endete.

Emilia Eilers aus der Klasse 5A gewann einen 3. Preis in der Altersklasse Jugend forscht Junior im Bereich Arbeitswelt und einen Buchpreis der BBSII Emden. Der Titel ihres Projektes ist „Unsichtbar und wieder da – Experimente mit thermochromen Stiften“. Bestimmt hat der eine oder die andere ihr Projekt mit der Teilnahme an ihrer iServ-Umfrage unterstützt.

Ebenfalls im Bereich Arbeitswelt, aber bei den „Großen“, nahm Marie Hilling (13. Jahrgang, Ph401) teil. Für sie ist es, kurz vor dem Abitur, nach eigener Aussage wohl die letzte Wettbewerbsteilnahme. Mit ihrem diesjährigen Projekt zur Auswirkung von Feedback auf das Leistungsvermögen gewann sie einen Sonderpreis der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden.

Im Bereich Mathematik/Informatik nahmen in der Altersgruppe Jugend forscht junior Jonathan Hohmeier und Tim Nguyen aus der Klasse 6A mit ihrem Projekt „DOBBLE – Der mathematische Hintergrund des Spiel Dobbles“ erfolgreich teil. Das bekannte Spiel interessierte zahlreiche Besucher. Wer wissen möchte, welche zwei Karten im Set fehlen und wie der mathematische Algorithmus funktioniert, um ein solches Spiel zu kreieren, kann die beiden ja einmal fragen!

Enna Schapp und Lisa Voigt, ebf. 6A, gewannen in dieser Kategorie einen 3. Preis für ihr Projekt „Teilen mit der verflixten Sieben“. Ihr farbenfroh-fröhlicher Stand lockte die Besucher an, denen sie selbstbewusst und sicher ihre Forschung erklärten.

Den 1. Preis Jugend forscht Junior – Mathematik/Informatik und Regionaler Sonderpreis der „Naturforschenden Gesellschaft zu Emden gewann Anouk Eilers (7A) mit ihrem Projekt „Geheimnisse der Winkeldetektivaufgaben“. Selbst die Wettbewerbsleiterin des Landeswettbewerbs packte der Ehrgeiz beim Tüfteln an ihren spannenden Aufgaben. Mit dieser Platzierung hat sie ihr „Ticket“ zum Landeswettbewerb gewonnen. Anouk, wir wünschen dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Im Bereich Biologie erarbeitete Andreas Krieschel (9B) ein Projekt zum Einfluss verschiedener im Alltag vorkommender Schadstoffe auf das Wachstum von Pflanzen. Auch er darf sich über einen Sonderpreis freuen: Den regionalen Sonderpreis „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“, gestiftet von der HDI AG.

Eike Tholen, der im letzten Jahr alle mit zwei Projekten und zwei 1. Plätzen begeisterte, trat in diesem Jahr für die Realschule an, da er (Frau Kuske-Janßen sei als ehemalige Projektbetreuerin von Eike das Adjektiv „leider“ an dieser Stelle erlaubt) zum Halbjahr die Schule verließ. Er hatte sich weiterführend mit seinem Joghurt-Projekt („Nachhaltigkeit beginnt beim MHD) und seinem Motor („EaA 2.0 – Antriebslösung für die Zukunft“) beschäftigt und darf sich in den Bereichen Technik und Biologie in der Alterssparte junior über eine 2. Platzierung freuen. Wir verfolgen gespannt aus nicht allzu weiter Ferne, wie es weitergehen wird und wünschen ihm Forscherfreude und Erfolg bei seinen Projekten!

Bei der Ehrung der Projektbetreuenden durfte sich auch noch Dörte Eilers über den MNU Sonderpreis zur besonderen Anerkennung der Projektbetreuung freuen!

Wieder einmal war es ein intensiver und spannender Jugend-forscht-Wettbewerb, auf den hoffentlich alle Teilnehmenden stolz zurückblicken. Der eine oder die andere wird ihre oder seine Forschung vielleicht im kommenden Jahr fortführen oder sich einem neuen Thema zuwenden und für Anouk steht jetzt die kurze, aber intensive Vorbereitung auf den Landeswettbewerb an, über den wir dann hoffentlich auch werden lesen können!

Text: Wiebke Kuske-Janßen
Fotos: Wiebke Kuske-Janßen & Dörte Eilers