Am Montag, dem 26.01., war es wieder soweit: die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Auricher Wissenschaftstage waren in den drei Grundschulen des Kooperationsverbundes zu Gast. An der Finkenburg- und Lambertischule sowie an der Grundschule Westerende hielten unsere 13.-KlässlerInnen interaktive Workshops mit Lernenden aus den dritten und vierten Jahrgängen ab.

Dabei bereiteten die „Stipis“ ihr während ihrer Praktika an renommierten internationalen Forschungsinstitutionen gewonnenes Expertenwissen über Neurobiologie, Kunstgeschichte, Schwarmintelligenz oder Quantenphysik kindgerecht auf und begaben sich mit den „Kleinen“ auf eine Reise des Staunens und Entdeckens.

Es wurden Modelle zur Veranschaulichung der neuronalen Reizweiterleitung gebastelt, DNA aus einer Banane isoliert, die Polarisation von Licht nachempfunden, Aminosäuren auf einer Perlenkette dargestellt und ein Mini- Regenwald modelliert. Die anschließende, von regem Austausch begleitete Werkschau hinterließ bleibende Eindrücke bei den Jungforscherinnen und- forschern der Grundschulen.

Eingebettet ist der Besuch der Stipendiatinnen und Stipendiaten in die „Juniorwissenschaftstage“, also verschiede über das Schuljahr verteilte Projekte, die sich speziell an jüngere Lernende und deren Talentförderung richten.

Der Besuchstag zeigte einmal mehr, wie effektiv jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten können und wie dabei Synergieeffekte entstehen, die einen wichtigen Teil der Begabungsförderung ausmachen.
Oliver Götz



Fotos: Anne Münzel (GS Westerende- Kirchloog) und Oliver Götz
